Peru Trekking: Outdoor-Ausrüstung mieten
Perus klassische Routen führen über Pässe von über 4.000 Metern. Tagsüber ist es in der Sonne warm, nachts fällt die Temperatur im Camp deutlich unter null – dieser Unterschied bestimmt die Packliste.
Womit du rechnen musst
Der Inca Trail ist permitpflichtig und limitiert; Plätze sind Monate im Voraus vergeben. Salkantay und Huayhuash sind Alternativen ohne diese Beschränkung.
Auf allen drei Routen ist Höhe der bestimmende Faktor. Ein paar Tage Akklimatisierung in Cusco oder Huaraz vor dem Start sind keine verlorene Zeit.
Die wichtigsten Teile
Warmer Schlafsack
Die Camps liegen hoch, die Nächte sind kalt. Bei geführten Touren tragen Träger oft das Gepäck – der Schlafsack bleibt trotzdem deine Verantwortung.
Daunenjacke
Für den frühen Aufbruch und die Abende im Camp. Auf Salkantay ist der Pass der kälteste Punkt der Tour.
Regenschutz
Besonders in der Übergangszeit. In den Nebelwaldabschnitten des Inca Trail ist Regen wahrscheinlich.
Trekkingstöcke
Die Inkastufen sind steil und unregelmäßig. Achte darauf, dass Stöcke auf dem Inca Trail Gummikappen haben müssen.
Was sich lohnt zu mieten
Teile, die du nur für diese eine Reise brauchst, musst du nicht kaufen. Winterschlafsack, Daunenjacke und Trekkingstöcke sind die klassischen Kandidaten: teuer in der Anschaffung, danach jahrelang im Schrank.
Schuhe gehören nicht dazu. Sie müssen eingelaufen und auf deinen Fuß abgestimmt sein – geliehene Wanderschuhe sind das häufigste Blasenrisiko überhaupt.
Häufige Fragen
Brauche ich ein Permit für den Inca Trail?
Ja, und es ist streng limitiert. Buchungen laufen über lizenzierte Veranstalter und sollten viele Monate im Voraus erfolgen.
Wie kalt wird es nachts?
In den Hochlagern regelmäßig unter null. Der Schlafsack sollte einen Komfortbereich haben, der deutlich darunter liegt.
Was ist der Unterschied zwischen Salkantay und Huayhuash?
Salkantay endet in Machu Picchu und ist gut erschlossen. Huayhuash ist deutlich abgelegener, höher und anspruchsvoller.